Mahnwache in Aalen: Heimat, jüdische Exillyrik und Erinnerung im KUBAA


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Ein Abend über Heimat, Erinnerung und jüdische Exillyrik
Am Sonntag, 8. November 2026, lädt das Theater der Stadt Aalen gemeinsam mit seinen Partnern zu einer besonderen Mahnwache und einem Abend im Zeichen jüdischer Exillyrik ein. Unter dem Titel Und Heimat ist Geheimnis – nicht Geschrei verbinden sich Texte, Musik und Kunst zu einem eindringlichen Veranstaltungserlebnis rund um Erinnerung, Ausgrenzung und die persönliche Bedeutung von Heimat.
Ein stiller Auftakt am KulturBahnhof
Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im KulturBahnhof KUBAA am Georg-Elser-Platz. Als Treffpunkt zur Mahnwache am Vorabend des 9. November – dem Gedenktag an die Pogromnacht – schafft der Abend Raum für innezuhalten, zuzuhören und gemeinsam Verantwortung für Erinnerungskultur zu übernehmen.
Jüdische Exillyrik trifft Musik und Kunst
Im Mittelpunkt stehen literarische Texte aus der jüdischen Exiltradition. Sprache, Musik und künstlerische Impulse treten miteinander in Dialog und eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf Heimat, Verlust und Zugehörigkeit. Die Verbindung mehrerer Ausdrucksformen verleiht dem Abend eine konzentrierte, nachdenkliche Event-Atmosphäre.
Erinnerungskultur als gemeinsames Veranstaltungserlebnis
Die Organisation des Abends folgt einer klaren Zielgruppenansprache: Angesprochen sind Menschen, die sich für Literatur, Geschichte, Theater und gesellschaftlichen Zusammenhalt interessieren. Das Eventmanagement setzt auf einen würdevollen Rahmen und eine unmittelbare Publikumsstimmung, in der persönliche Reflexion und gemeinsames Gedenken zusammenfinden.
Austausch bei Tee und Gebäck
Im Anschluss an die Mahnwache und den literarisch-musikalischen Teil ist ein Austausch bei Tee und Gebäck vorgesehen. Der Abend klingt ab 19 Uhr in der Volkshochschule Aalen, Gmünder Straße 9, aus. So entsteht über das Bühnenprogramm hinaus Gelegenheit für Begegnung und Gespräch.
Fazit: Ein Abend, der nachwirkt
Diese Veranstaltung verbindet Literatur, Musik, Kunst und Erinnerung zu einem konzentrierten kulturellen Erlebnis. Wer den Fragen nach Heimat, Verlust und gesellschaftlichem Zusammenhalt Raum geben möchte, erlebt im KulturBahnhof Aalen einen besonderen Abend mit persönlicher Tiefe. Der Eintritt ist frei; eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
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